QTrailCheck · Qualitätsweg-Zertifizierung
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Ein Weg, ein Projekt, alles in einer Hand

Die Zertifizierung eines Qualitätsweges ist bisher Handarbeit: im Gelände Papierbögen, danach Übertrag in Tabellen, Bewertungsdatei und Erhebungsbögen – jeder Schritt eine neue Fehlerquelle.

QTrailCheck bündelt Planung, Geländeerfassung, Regelprüfung und Abgabedokumente in einem einzigen QGIS-Projekt. Erfasst wird digital im Gelände, gerechnet und geschrieben wird auf Knopfdruck.

Planen & vorab prüfen QField im Gelände Regelprüfung Abgabedokumente
Bild KI-generiert

Erfassen statt abtippen – vom Planungsentwurf bis zum fertigen Erhebungsbogen ohne Medienbruch

Der Aufwand einer Zertifizierung liegt selten in der Geländearbeit. Er liegt in allem danach: Papierbögen sortieren, Werte in Tabellen übertragen, Punkte summieren, Kernkriterien nachrechnen, Erhebungsbögen ausfüllen, Karten zuschneiden. Jeder dieser Schritte ist Handarbeit – und jede Handarbeit hat eine Fehlerquote.

QTrailCheck dreht die Reihenfolge um. Der Weg wird als Datenbestand geführt: Route, Abschnitte, Standorte, Wegeformate, Kommentare. Die Bewertung ist eine Rechnung auf diesen Daten, die Abgabedokumente sind eine Ausgabe daraus. Ändert sich etwas im Gelände, wird nicht nachgepflegt, sondern neu erzeugt.

Damit ist die Prüfung nicht mehr der letzte Schritt, sondern begleitet das Projekt von der ersten Wegevariante bis zur Abgabe – mehr zum Weg in die Zertifizierung im Blog.

Stand heute: im Einsatz für lange Qualitätswege. Die Fassung für kurze Qualitätswege – mit eigener Bewertungstabelle, eigenem Erhebungsbogen und eigener Abschnittslogik – folgt in Kürze. Eine Version für Premiumwege ist ebenfalls geplant. Sprechen Sie mich an, wenn Ihr Weg dazugehört.

Planen, erfassen, prüfen, abgeben - im selben Projekt

Sechs Bausteine tragen den Durchlauf. Alles Weitere baut darauf auf.

Wegevarianten vorab gegen das Regelwerk rechnen lassen

Planen und prüfen, bevor der erste Schritt gegangen ist

Sobald eine Wegeführung als Linie vorliegt, lässt sich per Knopfdruck prüfen, wie sie gegen die Kriterien dasteht – welche Abschnitte tragen, wo Punkte fehlen, welches Kernkriterium kippt. Varianten werden damit vergleichbar, statt erst nach der Geländebegehung aufzufallen.

Tablet oder Smartphone statt Klemmbrett – offline, mit Foto und Standort

Digitale Erfassung im Gelände mit QField

Standorte werden an Ort und Stelle gesetzt, Wegeformate als Linie erfasst, Fotos hängen direkt am Objekt. Abschnittsnummer und Position am Weg trägt das Projekt selbst ein – niemand muss Stationierungen schätzen. Zurück am Schreibtisch wird synchronisiert, nicht abgetippt.

Die Abgabedokumente entstehen aus den erfassten Daten, nicht aus Handarbeit

Erhebungsbögen und Bewertungstabelle auf Knopfdruck

Aus demselben Datenbestand werden Erhebungsbögen und Bewertungstabelle gefüllt – Feld für Feld, Zelle für Zelle, für jeden Abschnitt. Der Schritt, der bisher Abende kostet und bei dem sich Zahlendreher einschleichen, entfällt.

Schwarz auf weiß, welche Anforderung erfüllt ist – und woran es sonst liegt

Prüfprotokoll: eine Zeile je Regel

Jede Regel einzeln: Anforderung, erreichter Wert, erfüllt ja/nein, bei „nein“ die Erklärung im Klartext. Abschnittswertung, Kernkriterien über die Gesamtstrecke und am Stück, Fensterprüfungen. Eine eigenständige Datei zum Drucken und Weitergeben.

Neues Wegeprojekt anlegen, bestehende Daten importieren, loslegen

Ein Weg, ein Projekt – beliebig oft

Jeder Weg ist ein eigenes Projekt mit eigenem Datenbestand – dieselbe Logik, dieselben Auswertungen, dieselben Dokumente. Vorhandene GPS-Tracks, Etappen- und Standortdateien lassen sich importieren. Wer mehrere Wege betreut, arbeitet überall gleich.

Abschnittsweise Kartenblätter und die Routenübersicht mit Ampel

Kartenblätter für die Begehung und für die Abgabe

Je Abschnitt ein Kartenblatt mit Kopfdaten, erfassten Standorten als Piktogramm und dem Wegeformat in seinen Kategorien; der Ausschnitt folgt dem Abschnitt, der Maßstab bleibt regelkonform. Dazu die Routenübersicht: der ganze Weg auf einem Blatt.

QTrailCheck-Werkzeugleiste in QGIS mit allen Funktionen
Die Werkzeugleiste in QGIS: Einrichten, Kopfdaten, Rechnen und Ausgeben, Werkzeuge. Jeder Arbeitsschritt hat eine eigene Schaltfläche.

Planen → erfassen → prüfen → abgeben → wiederverwenden

Derselbe Datenbestand trägt alle fünf Schritte. Nichts wird zwischen ihnen übertragen.

  1. Projekt anlegen und Wegedaten einlesen

    Wegename, Jahr, Koordinatensystem, Regelwerksstand und Tester stehen in einer Konfigurationsdatei im Klartext. Vorhandene Tracks, Etappen und Standorte werden importiert, die Spaltenzuordnung vorgeschlagen und geprüft, bevor etwas geschrieben wird.

    Ergebnis: arbeitsfähiges Wegeprojekt mit Route und Abschnitten
  2. Wegeführung vorab bewerten

    Die Regelprüfung läuft schon auf dem Planungsentwurf. Varianten lassen sich vergleichen, kritische Abschnitte erkennen und die Erfassung dort ansetzen, wo sie etwas entscheidet.

    Ergebnis: belastbare Entscheidung über die Wegeführung
  3. Gelände: erfassen mit QField

    Das Projekt geht als QField-Paket mit – offline, mit Foto und Standort. Der Erfassungsstand rechnet live mit: erfasste Standorte, Abdeckung des Wegeformats, offene Kommentare. Lücken fallen auf, solange man noch vor Ort ist.

    Ergebnis: vollständige Abschnitte statt Nachbegehungen
  4. Auswertung und Prüfprotokoll

    Nach der Synchronisierung wird gerechnet: Stationierung, Abschnittswertung, Kernkriterien über die Gesamtstrecke und am Stück, Fensterprüfungen. Das Prüfprotokoll nennt je Regel Anforderung, Wert und Ergebnis – bei „nein“ mit Erklärung.

    Ergebnis: nachvollziehbarer Prüfstand zum Weitergeben
  5. Abgabe erzeugen

    Erhebungsbögen, Bewertungstabelle, Kartenblätter und Routenübersicht entstehen aus demselben Datenbestand. Änderungen werden nicht nachgepflegt, sondern neu erzeugt.

    Ergebnis: vollständiges Abgabepaket
  6. Nächster Weg, nächste Saison

    Das nächste Wegeprojekt läuft nach derselben Logik; Ihre Anpassungen an Layouts und Masken bleiben erhalten, der umgesetzte Regelwerksstand ist in jedem Projekt ausgewiesen.

    Ergebnis: wiederholbarer Durchlauf statt Einzelfall

Einrichten in wenigen Dialogen

Vom leeren Ordner zum arbeitsfähigen Wegeprojekt. Beispiel ist der Rheingauer Klostersteig mit 29,6 km und acht Abschnitten.

Dialog Neuen Wanderweg anlegen
Neuen Weg anlegen: Bezeichnung, Jahr, Zielordner. Skripte, Vorlagen und ein leeres GeoPackage kommen automatisch dazu.
Dialog Wegeverlauf übernehmen und in Abschnitte zerlegen
Wegeverlauf übernehmen: Der Track wird nach Grundmaß in Abschnitte zerlegt, kein Abschnitt länger als 5.000 m oder kürzer als 3.000 m.
Importdialog mit Feldzuordnung
Daten importieren: Die Spaltenzuordnung wird vorgeschlagen, „Prüfen“ zeigt vor dem Schreiben, was übernommen wird und was fehlt.
Dialog Kopfdaten für alle Abschnitte
Kopfdaten für alle Abschnitte: Tester, Datum und Zeiten einmal eintragen, die Zeitfenster je Abschnitt rechnet der Dialog.

Das Projekt kommt mit – nicht der Papierstapel

QField mit Kartenthema Erfassung und Piktogrammen am Weg
QField im Gelände: Kartenthema „Erfassung“ mit allen Standorten als Piktogramm und dem Wegeformat in seinen Kategorien.

Was im Gelände auffällt, aber keine Bewertung ist – ein fehlender Wegweiser, eine unklare Stelle, eine Idee für die Wegeführung – wird als Kommentar mit Foto abgelegt. Die Bewertung bleibt davon unberührt. Kommentare haben einen Status und lassen sich abarbeiten, bis nichts Offenes mehr übrig ist.

Der Erfassungsstand ist immer sichtbar: Jeder Abschnitt trägt mit sich, wie viele Standorte erfasst sind, ob das Wegeformat die Abschnittslänge lückenlos abdeckt und wie viele Kommentare offen sind. Das rechnet live mit, auch ohne Netz.

Abschnittsnummer und Station am Weg ordnet das Projekt selbst zu. Wer erfasst, wählt Merkmale – niemand schätzt Kilometrierungen. Mehr zur Geländeerfassung mit QField.

QField-Erfassungsmaske für einen Standort
Standort erfassen: Kriterium und Unterart aus der Liste wählen, Pflichtangaben werden sofort angemahnt.
QField-Reiter Auswertung mit automatisch gesetzten Werten
Reiter „Auswertung“: Abschnitt und Routenposition trägt das Projekt selbst ein.
QField mit Abstandsringen um erfasste Standorte
Abstandsringe zeigen vor Ort, ob ein weiterer Standort zählt oder in den Radius eines vorhandenen fällt.
QField-Objektabfrage an einem Punkt des Weges
Objektabfrage: Was an dieser Stelle schon erfasst ist, Standorte, Wegeformat, Abschnitt und Route.
QField mit Kartenthema Routenübersicht
Kartenthema „Routenübersicht“: der ganze Weg mit Abschnittsgrenzen, auch offline.
Erfassungsmaske für einen Geländekommentar
Kommentar mit Status: ein abgebrochener Wegweiser, festgehalten zur Nacharbeit, ohne Einfluss auf die Bewertung.

Am Schreibtisch: dieselben Daten in QGIS

QGIS-Arbeitsoberfläche mit QTrailCheck-Projekt
QGIS mit QTrailCheck: Erfassung, Wegereferenz und Hintergrund als feste Layergruppen.

Nach der Synchronisierung liegen die Geländedaten unverändert in QGIS. Dort lässt sich nacharbeiten, ergänzen oder am Rechner erfassen, mit denselben Masken wie im Gelände.

Jeder Abschnitt ist ein eigener Datensatz mit Erfassungsstand, Kopfdaten für den Erhebungsbogen, Bewertung und Kartenblatt. Nach „Bewertung aktualisieren“ stehen hier die Punkte je Themenblock, die erforderlichen Wahlpunkte und der Status.

Erfassungsmaske Standort in QGIS
Standort: Kriterium, Unterart und eine kurze Beschreibung für den Erhebungsbogen.
Erfassungsmaske Wegeformat in QGIS
Wegeformat: Kategorie als Linie, mit Bezeichnung und Bemerkung.
Abschnitt mit Erfassungsstand
Erfassungsstand je Abschnitt: 52 Standorte, Wegeformat 4.039 von 3.999 m, vollständig.
Abschnitt mit Bewertung und Punkten je Themenblock
Bewertung je Abschnitt: 22 Punkte bei 11 erforderlichen, Status FREIGEGEBEN.

Vier Ausgaben, ein Datenbestand

Alle Dokumente werden erzeugt, nicht gepflegt. Nach einer Korrektur im Gelände ist die Abgabe einen Lauf später wieder aktuell.

PDFErhebungsbögenAusgefüllte Formulare je Abschnitt – Feld für Feld aus den erfassten Daten.
XLSXBewertungstabelleZelle für Zelle gefüllt, Punktstände und Kriterien über alle Abschnitte.
HTML · CSVPrüfprotokollEine Zeile je Regel mit Anforderung, Wert, Ergebnis und Klartext-Erklärung.
A3Kartenblätter & RoutenübersichtAbschnittsblätter für Begehung und Anlage, Gesamtverlauf mit Abschnittstabelle.

Prüfprotokoll

Prüfprotokoll des Rheingauer Klostersteigs
Prüfprotokoll Rheingauer Klostersteig: alle 28 Regeln erfüllt.

Eine Zeile je Regel: Abschnitte, Kernkriterien über die Gesamtstrecke, Kernkriterien am Stück und die Fensterprüfung über je zwei Abschnitte. Zu jeder Regel stehen Anforderung, erreichter Wert und Ergebnis.

Kippt eine Regel, steht in der Spalte „Erläuterung“ im Klartext, woran es liegt. Im Kopf sind Erfassungsjahr, umgesetzter Regelwerksstand und Zeitpunkt der Auswertung vermerkt.

Erhebungsbogen

Automatisch ausgefüllter Erhebungsbogen
Erhebungsbogen Abschnitt 4, automatisch ausgefüllt: Strichlisten, Summen und Ergebnis je Kriterium.

Der Bogen wird nicht abgeschrieben, sondern erzeugt. Wegeformatlängen erscheinen als Einzelwerte mit Summe, Standorte als Strichliste, Bezeichnungen wie „Weinbergslandschaft“ oder „Schloss Johannisberg“ direkt aus der Erfassung.

Zwischensummen und Ergebnisse je Themenblock stammen aus derselben Auswertung wie das Prüfprotokoll. Bogen und Protokoll können sich deshalb nicht widersprechen.

Kartenblatt und Routenübersicht

Kartenblatt Abschnitt 4 mit Piktogrammen und Wegeformat
Kartenblatt Abschnitt 4: Kopfdaten, Standorte als Piktogramm mit Kriteriennummer, Wegeformat in Farbe.

Je Abschnitt ein Kartenblatt im Format A3: In der Kopfzeile stehen Länge, Punkte und Wegeformatanteile, rechts die Kopfdaten des Erhebungsbogens und die Legende. Der Ausschnitt folgt dem Abschnitt, die Beschriftung zeigt die Kriteriennummern.

Das Blatt dient bei der Begehung als Arbeitskarte und bei der Abgabe als Anlage zum Erhebungsbogen.

Routenübersicht des Rheingauer Klostersteigs mit Abschnittstabelle
Routenübersicht: acht Abschnitte, 29.572 m, 270 Standorte, 8 von 8 Abschnitten erfüllt.

Die Routenübersicht zeigt den Gesamtverlauf und darunter eine Tabelle: je Abschnitt Länge, Punktstand gegen Soll, Erfüllung als Ampel, dazu Tester, Erfassungsdatum und Erfassungsstand. Ein Blick genügt, um zu sehen, wo der Weg steht und welcher Abschnitt noch Arbeit braucht.

Für Projektbesprechungen und Zwischenstände ist das die Unterlage, die man ausdruckt – gegenüber Auftraggeber, Wegepaten oder Zertifizierungsstelle.

Was den Durchlauf tragfähig macht

Weniger sichtbar als Bögen und Karten, im Projektalltag aber der Unterschied zwischen Werkzeug und Bastellösung.

01

Import mit Prüflauf statt stiller Übernahme

Vor dem Schreiben prüft der Import: passt die Geometrieart zum Ziel, fehlen Pflichtangaben, weicht das Koordinatensystem ab, sind Spalten offensichtlich vertauscht, gibt es Objekte ohne Geometrie. Gemeldet wird, nicht heimlich repariert.

02

Ihre Anpassungen bleiben erhalten

QTrailCheck trennt, was aktualisiert wird (Daten, Regeln, Auswertung) von dem, was bleibt (Darstellung, Masken, Layouts). Schriftgrößen, Eingabemasken und Kartenblätter richtet man einmal ein. Neue Symbolik oder ein neues Layout holt man sich bewusst.

03

Immer auf dem Stand des Regelwerks

Rundungsregeln, neue Kategorien, andere Kriterienzuschnitte: der umgesetzte Stand wird an einer einzigen Stelle geführt und in jedem Projekt ausgewiesen. Jedes Ergebnis ist damit einem Regelwerksstand zuzuordnen, auch Jahre später.

04

Sicherungen und Arbeitsprotokoll gehören dazu

Vor jedem größeren Eingriff wird gesichert, jeder Lauf wird protokolliert. Geht etwas schief, steht der vorherige Stand bereit und es ist nachvollziehbar, was dazwischen geschah. Bei Daten aus einer Saison Geländearbeit kein Luxus.

05

Notizen ohne Eingriff in die Fachdaten

Kommentare mit Foto und Status liegen in einem eigenen Layer neben der Bewertung – für Fragen, Fehler und Nacharbeit. Sie lassen sich abarbeiten, bis nichts Offenes mehr übrig ist.

06

Hilfe und interaktives Tutorial

Eine mitgelieferte Hilfe beschreibt den Weg von der Projektanlage bis zur Abgabe, jeden Menüeintrag einzeln, die Kartenthemen und die Dateiablage. Dazu kommt ein interaktives HTML-Tutorial, das Schritt für Schritt durch die ersten Arbeitsgänge führt – vom ersten Projekt bis zum ersten Prüfprotokoll.

Interaktives Tutorial für die ersten Schritte

QTrailCheck-Tutorial mit Schrittliste und Prüfliste
Das Tutorial führt vom Track bis zur Abgabe: links der Wegverlauf in Schritten, rechts Vorgehen, Ergebnis und Prüfliste.

Das Tutorial läuft im Browser und führt durch die ersten Arbeitsgänge: QGIS vorbereiten, Weg anlegen, Daten übernehmen, erfassen, Bewertung aktualisieren, Prüfprotokoll lesen, Abgabedokumente erzeugen.

Jeder Schritt erklärt, was zu tun ist und was danach in den Daten steht. Mit einer kurzen Prüfliste lässt er sich abhaken, der Fortschritt bleibt sichtbar. Wo etwas hakt, hilft der Abschnitt mit häufigen Meldungen weiter.

Die ausführliche Hilfe beschreibt jeden Menüeintrag, die Kartenthemen und die Dateiablage.

Offene Werkzeuge, offenes Datenformat, nachvollziehbare Rechenwege

Für GIS-Fachleser: worauf QTrailCheck aufsetzt und wie die Auswertung belegt wird.

Plattform
QGIS (LTR) mit eigenem Plugin; Geländeerfassung mit QField, offline-fähig. Projekt und Plugin laufen mehrplatzfähig auf mehreren Rechnern mit demselben Stand.
Datenhaltung
Ein GeoPackage je Weg – Route, Abschnitte, Standorte, Wegeformat, Kommentare.
Projektkonfiguration
weg.json im Klartext: Wegename, Jahr, Koordinatensystem, Regelwerksstand, Tester, Importzuordnung – keine fest verdrahteten Wegenamen im Code.
Automatische Zuordnung
Abschnittsnummer und Station am Weg über Ausdrücke (overlay_nearest, line_locate_point) – keine Handeingabe im Gelände.
Auswertung
Stationierung, Paarbildung von Anfangs- und Endpunkten, „am Stück“-Prüfung, Restabschnittsregel, Zusammenfassung nahe beieinanderliegender Standorte – mit Audit-Layer als Beleg für jede Wertung. Regelwerksgetreue Rundung der Wegeformatlängen in den vorgegebenen Bandbreiten.
Kartenthemen
Getrennt gehalten: ein Bildschirmthema für die Arbeit, ein Druckthema für die Blätter – Atlas-Zuschnitt je Abschnitt, Maßstabsleiter im zulässigen Rahmen.
Ausgabe
Ausgefüllte Erhebungsbögen (PDF-Formular), Bewertungstabelle (XLSX), Prüfprotokoll (HTML und CSV), Kartenblätter und Routenübersicht (A3).
Arbeitsteilung
Allgemeingültige Bestandteile (Symbole, Blankoformulare, Vorlagen, Regelwerk) im Plugin; Darstellung und Layouts in der Projektdatei; Konfiguration in weg.json; Daten im GeoPackage.
Betriebsarten
auffrischen für den Normalfall (rührt die Darstellung nicht an), Neuaufbau nur als bewusster Reset; Darstellung gezielt zurücksetzbar – getrennt nach Symbolik, Formularen und Layouts.
In Vorbereitung

Kurze Qualitätswege

Der aktuelle Stand ist auf lange Qualitätswege ausgelegt. Die Fassung für kurze Qualitätswege – mit eigener Bewertungstabelle, eigenem Erhebungsbogen und eigener Abschnittslogik – ist in Arbeit.

Geplant

Premiumwege

Auch für Premiumwege ist eine Version geplant. Die detaillierten Kriterien und ihre Berechnung lagen bisher nicht vollständig vor – der Prototyp wird deshalb vor dem Einsatz mit dem Deutschen Wanderinstitut abgestimmt und geprüft.

Sie müssen es nicht allein fahren

Vom Einrichten der Wegedaten bis zur Begleitung des ganzen Durchlaufs – je nachdem, wie viel Sie im eigenen Haus behalten wollen.

Sie liefern, was da ist – ich mache ein arbeitsfähiges Projekt daraus

Wegedaten einrichten

Bestehende Wegedaten kommen in allen Formaten und Qualitäten: GPS-Tracks, Tabellen, Shapefiles aus dem Wegemanagement, manchmal nur eine Karte. Ich richte daraus ein Wegeprojekt ein – Import, Zuordnung, Bereinigung, Abschnittsbildung – und übergebe es einsatzbereit. Was sich nicht automatisch zuordnen lässt, pflege ich von Hand ein.

Von der Erfassungsplanung bis zur fertigen Abgabe

Begleitung der Zertifizierung

Auf Wunsch begleite ich den gesamten Durchlauf: Einweisung der Erfasser, Aufteilung der Abschnitte, Zwischenstände prüfen, Auswertung und Abgabedokumente erzeugen. Sie behalten die Geländearbeit, ich sorge dafür, dass daraus eine belastbare Abgabe wird.

Erfassen im Gelände, auswerten am Schreibtisch – an Ihrem eigenen Weg

Schulung für QGIS und QField

Die Einweisung findet am eigenen Projekt statt, nicht an Beispieldaten: Gerät einrichten, Erfassung üben, synchronisieren, auswerten, Dokumente erzeugen. Danach kann Ihr Team den Durchlauf selbst fahren. Mehr zu den Schulungen.

QTrailCheck im Detail

Was macht QTrailCheck genau?

QTrailCheck ist ein QGIS-Projekt mit eigenem Plugin, das die Zertifizierung eines Qualitätsweges durchgängig abbildet: Wegeführung planen und vorab gegen das Regelwerk rechnen, im Gelände mit QField erfassen, die Regelprüfung per Knopfdruck ausführen und daraus Erhebungsbögen, Bewertungstabelle, Prüfprotokoll sowie Kartenblätter erzeugen.

Kann ich Wegevarianten prüfen, bevor ich ins Gelände gehe?

Ja. Sobald eine Wegeführung als Linie vorliegt, lässt sich prüfen, wie sie gegen die Kriterien dasteht – welche Abschnitte tragen, wo Punkte fehlen, welches Kernkriterium kippt. Varianten werden damit vergleichbar, statt erst nach der Geländebegehung aufzufallen.

Funktioniert die Erfassung im Gelände ohne Internet?

Ja. Das Projekt geht als QField-Paket auf Tablet oder Smartphone und arbeitet offline. Standorte, Wegeformate und Fotos werden vor Ort erfasst; Abschnittsnummer und Position am Weg trägt das Projekt selbst ein. Zurück am Schreibtisch wird synchronisiert, nicht abgetippt.

Welche Dokumente entstehen am Ende?

Ausgefüllte Erhebungsbögen als PDF-Formular, die Bewertungstabelle als XLSX, das Prüfprotokoll als HTML und CSV sowie Kartenblätter je Abschnitt und eine Routenübersicht im Format A3 – alle aus demselben Datenbestand erzeugt.

Eignet sich QTrailCheck auch für kurze Qualitätswege?

Der aktuelle Stand ist auf lange Qualitätswege ausgelegt. Die Fassung für kurze Qualitätswege – mit eigener Bewertungstabelle, eigenem Erhebungsbogen und eigener Abschnittslogik – ist in Arbeit. Sprechen Sie mich an, wenn Ihr Weg dazugehört.

Gibt es QTrailCheck auch für Premiumwege?

Eine Version für Premiumwege ist geplant. Die detaillierten Kriterien und ihre Berechnung lagen bisher nicht vollständig vor; der Prototyp wird deshalb vor dem Einsatz mit dem Deutschen Wanderinstitut abgestimmt und geprüft.

Brauchen wir eigene QGIS-Kenntnisse?

Für den laufenden Betrieb hilft Grundwissen, nötig ist es nicht: Die Einweisung findet am eigenen Wegeprojekt statt, eine Hilfe und ein interaktives Tutorial für die ersten Schritte sind mitgeliefert. Auf Wunsch richte ich das Projekt ein und begleite den gesamten Durchlauf bis zur Abgabe.

Bleiben die Daten bei uns?

Ja. Ein GeoPackage je Weg, die Konfiguration im Klartext, alles auf Ihren Rechnern – keine proprietäre Datenbank und keine Cloud-Pflicht. Was QTrailCheck rechnet, ist über Audit-Layer und Prüfprotokoll nachvollziehbar.

Erzählen Sie mir von Ihrem Weg

Ich sage Ihnen, was QTrailCheck daraus macht – oder zeige es in einer halben Stunde am Bildschirm: Erfassung, Prüfung, fertiger Bogen.

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