Die Zertifizierung eines Qualitätsweges ist bisher Handarbeit: im Gelände Papierbögen, danach Übertrag in Tabellen, Bewertungsdatei und Erhebungsbögen – jeder Schritt eine neue Fehlerquelle.
QTrailCheck bündelt Planung, Geländeerfassung, Regelprüfung und Abgabedokumente in einem einzigen QGIS-Projekt. Erfasst wird digital im Gelände, gerechnet und geschrieben wird auf Knopfdruck.
Der Aufwand einer Zertifizierung liegt selten in der Geländearbeit. Er liegt in allem danach: Papierbögen sortieren, Werte in Tabellen übertragen, Punkte summieren, Kernkriterien nachrechnen, Erhebungsbögen ausfüllen, Karten zuschneiden. Jeder dieser Schritte ist Handarbeit – und jede Handarbeit hat eine Fehlerquote.
QTrailCheck dreht die Reihenfolge um. Der Weg wird als Datenbestand geführt: Route, Abschnitte, Standorte, Wegeformate, Kommentare. Die Bewertung ist eine Rechnung auf diesen Daten, die Abgabedokumente sind eine Ausgabe daraus. Ändert sich etwas im Gelände, wird nicht nachgepflegt, sondern neu erzeugt.
Damit ist die Prüfung nicht mehr der letzte Schritt, sondern begleitet das Projekt von der ersten Wegevariante bis zur Abgabe – mehr zum Weg in die Zertifizierung im Blog.
Stand heute: im Einsatz für lange Qualitätswege. Die Fassung für kurze Qualitätswege – mit eigener Bewertungstabelle, eigenem Erhebungsbogen und eigener Abschnittslogik – folgt in Kürze. Eine Version für Premiumwege ist ebenfalls geplant. Sprechen Sie mich an, wenn Ihr Weg dazugehört.
Sechs Bausteine tragen den Durchlauf. Alles Weitere baut darauf auf.
Sobald eine Wegeführung als Linie vorliegt, lässt sich per Knopfdruck prüfen, wie sie gegen die Kriterien dasteht – welche Abschnitte tragen, wo Punkte fehlen, welches Kernkriterium kippt. Varianten werden damit vergleichbar, statt erst nach der Geländebegehung aufzufallen.
Standorte werden an Ort und Stelle gesetzt, Wegeformate als Linie erfasst, Fotos hängen direkt am Objekt. Abschnittsnummer und Position am Weg trägt das Projekt selbst ein – niemand muss Stationierungen schätzen. Zurück am Schreibtisch wird synchronisiert, nicht abgetippt.
Aus demselben Datenbestand werden Erhebungsbögen und Bewertungstabelle gefüllt – Feld für Feld, Zelle für Zelle, für jeden Abschnitt. Der Schritt, der bisher Abende kostet und bei dem sich Zahlendreher einschleichen, entfällt.
Jede Regel einzeln: Anforderung, erreichter Wert, erfüllt ja/nein, bei „nein“ die Erklärung im Klartext. Abschnittswertung, Kernkriterien über die Gesamtstrecke und am Stück, Fensterprüfungen. Eine eigenständige Datei zum Drucken und Weitergeben.
Jeder Weg ist ein eigenes Projekt mit eigenem Datenbestand – dieselbe Logik, dieselben Auswertungen, dieselben Dokumente. Vorhandene GPS-Tracks, Etappen- und Standortdateien lassen sich importieren. Wer mehrere Wege betreut, arbeitet überall gleich.
Je Abschnitt ein Kartenblatt mit Kopfdaten, erfassten Standorten als Piktogramm und dem Wegeformat in seinen Kategorien; der Ausschnitt folgt dem Abschnitt, der Maßstab bleibt regelkonform. Dazu die Routenübersicht: der ganze Weg auf einem Blatt.

Derselbe Datenbestand trägt alle fünf Schritte. Nichts wird zwischen ihnen übertragen.
Wegename, Jahr, Koordinatensystem, Regelwerksstand und Tester stehen in einer Konfigurationsdatei im Klartext. Vorhandene Tracks, Etappen und Standorte werden importiert, die Spaltenzuordnung vorgeschlagen und geprüft, bevor etwas geschrieben wird.
Ergebnis: arbeitsfähiges Wegeprojekt mit Route und AbschnittenDie Regelprüfung läuft schon auf dem Planungsentwurf. Varianten lassen sich vergleichen, kritische Abschnitte erkennen und die Erfassung dort ansetzen, wo sie etwas entscheidet.
Ergebnis: belastbare Entscheidung über die WegeführungDas Projekt geht als QField-Paket mit – offline, mit Foto und Standort. Der Erfassungsstand rechnet live mit: erfasste Standorte, Abdeckung des Wegeformats, offene Kommentare. Lücken fallen auf, solange man noch vor Ort ist.
Ergebnis: vollständige Abschnitte statt NachbegehungenNach der Synchronisierung wird gerechnet: Stationierung, Abschnittswertung, Kernkriterien über die Gesamtstrecke und am Stück, Fensterprüfungen. Das Prüfprotokoll nennt je Regel Anforderung, Wert und Ergebnis – bei „nein“ mit Erklärung.
Ergebnis: nachvollziehbarer Prüfstand zum WeitergebenErhebungsbögen, Bewertungstabelle, Kartenblätter und Routenübersicht entstehen aus demselben Datenbestand. Änderungen werden nicht nachgepflegt, sondern neu erzeugt.
Ergebnis: vollständiges AbgabepaketDas nächste Wegeprojekt läuft nach derselben Logik; Ihre Anpassungen an Layouts und Masken bleiben erhalten, der umgesetzte Regelwerksstand ist in jedem Projekt ausgewiesen.
Ergebnis: wiederholbarer Durchlauf statt EinzelfallVom leeren Ordner zum arbeitsfähigen Wegeprojekt. Beispiel ist der Rheingauer Klostersteig mit 29,6 km und acht Abschnitten.





Was im Gelände auffällt, aber keine Bewertung ist – ein fehlender Wegweiser, eine unklare Stelle, eine Idee für die Wegeführung – wird als Kommentar mit Foto abgelegt. Die Bewertung bleibt davon unberührt. Kommentare haben einen Status und lassen sich abarbeiten, bis nichts Offenes mehr übrig ist.
Der Erfassungsstand ist immer sichtbar: Jeder Abschnitt trägt mit sich, wie viele Standorte erfasst sind, ob das Wegeformat die Abschnittslänge lückenlos abdeckt und wie viele Kommentare offen sind. Das rechnet live mit, auch ohne Netz.
Abschnittsnummer und Station am Weg ordnet das Projekt selbst zu. Wer erfasst, wählt Merkmale – niemand schätzt Kilometrierungen. Mehr zur Geländeerfassung mit QField.







Nach der Synchronisierung liegen die Geländedaten unverändert in QGIS. Dort lässt sich nacharbeiten, ergänzen oder am Rechner erfassen, mit denselben Masken wie im Gelände.
Jeder Abschnitt ist ein eigener Datensatz mit Erfassungsstand, Kopfdaten für den Erhebungsbogen, Bewertung und Kartenblatt. Nach „Bewertung aktualisieren“ stehen hier die Punkte je Themenblock, die erforderlichen Wahlpunkte und der Status.




Alle Dokumente werden erzeugt, nicht gepflegt. Nach einer Korrektur im Gelände ist die Abgabe einen Lauf später wieder aktuell.

Eine Zeile je Regel: Abschnitte, Kernkriterien über die Gesamtstrecke, Kernkriterien am Stück und die Fensterprüfung über je zwei Abschnitte. Zu jeder Regel stehen Anforderung, erreichter Wert und Ergebnis.
Kippt eine Regel, steht in der Spalte „Erläuterung“ im Klartext, woran es liegt. Im Kopf sind Erfassungsjahr, umgesetzter Regelwerksstand und Zeitpunkt der Auswertung vermerkt.

Der Bogen wird nicht abgeschrieben, sondern erzeugt. Wegeformatlängen erscheinen als Einzelwerte mit Summe, Standorte als Strichliste, Bezeichnungen wie „Weinbergslandschaft“ oder „Schloss Johannisberg“ direkt aus der Erfassung.
Zwischensummen und Ergebnisse je Themenblock stammen aus derselben Auswertung wie das Prüfprotokoll. Bogen und Protokoll können sich deshalb nicht widersprechen.

Je Abschnitt ein Kartenblatt im Format A3: In der Kopfzeile stehen Länge, Punkte und Wegeformatanteile, rechts die Kopfdaten des Erhebungsbogens und die Legende. Der Ausschnitt folgt dem Abschnitt, die Beschriftung zeigt die Kriteriennummern.
Das Blatt dient bei der Begehung als Arbeitskarte und bei der Abgabe als Anlage zum Erhebungsbogen.

Die Routenübersicht zeigt den Gesamtverlauf und darunter eine Tabelle: je Abschnitt Länge, Punktstand gegen Soll, Erfüllung als Ampel, dazu Tester, Erfassungsdatum und Erfassungsstand. Ein Blick genügt, um zu sehen, wo der Weg steht und welcher Abschnitt noch Arbeit braucht.
Für Projektbesprechungen und Zwischenstände ist das die Unterlage, die man ausdruckt – gegenüber Auftraggeber, Wegepaten oder Zertifizierungsstelle.
Echte Ausgaben aus dem Referenzprojekt Rheingauer Klostersteig, so wie QTrailCheck sie erzeugt.
Weniger sichtbar als Bögen und Karten, im Projektalltag aber der Unterschied zwischen Werkzeug und Bastellösung.
Vor dem Schreiben prüft der Import: passt die Geometrieart zum Ziel, fehlen Pflichtangaben, weicht das Koordinatensystem ab, sind Spalten offensichtlich vertauscht, gibt es Objekte ohne Geometrie. Gemeldet wird, nicht heimlich repariert.
QTrailCheck trennt, was aktualisiert wird (Daten, Regeln, Auswertung) von dem, was bleibt (Darstellung, Masken, Layouts). Schriftgrößen, Eingabemasken und Kartenblätter richtet man einmal ein. Neue Symbolik oder ein neues Layout holt man sich bewusst.
Rundungsregeln, neue Kategorien, andere Kriterienzuschnitte: der umgesetzte Stand wird an einer einzigen Stelle geführt und in jedem Projekt ausgewiesen. Jedes Ergebnis ist damit einem Regelwerksstand zuzuordnen, auch Jahre später.
Vor jedem größeren Eingriff wird gesichert, jeder Lauf wird protokolliert. Geht etwas schief, steht der vorherige Stand bereit und es ist nachvollziehbar, was dazwischen geschah. Bei Daten aus einer Saison Geländearbeit kein Luxus.
Kommentare mit Foto und Status liegen in einem eigenen Layer neben der Bewertung – für Fragen, Fehler und Nacharbeit. Sie lassen sich abarbeiten, bis nichts Offenes mehr übrig ist.
Eine mitgelieferte Hilfe beschreibt den Weg von der Projektanlage bis zur Abgabe, jeden Menüeintrag einzeln, die Kartenthemen und die Dateiablage. Dazu kommt ein interaktives HTML-Tutorial, das Schritt für Schritt durch die ersten Arbeitsgänge führt – vom ersten Projekt bis zum ersten Prüfprotokoll.

Das Tutorial läuft im Browser und führt durch die ersten Arbeitsgänge: QGIS vorbereiten, Weg anlegen, Daten übernehmen, erfassen, Bewertung aktualisieren, Prüfprotokoll lesen, Abgabedokumente erzeugen.
Jeder Schritt erklärt, was zu tun ist und was danach in den Daten steht. Mit einer kurzen Prüfliste lässt er sich abhaken, der Fortschritt bleibt sichtbar. Wo etwas hakt, hilft der Abschnitt mit häufigen Meldungen weiter.
Die ausführliche Hilfe beschreibt jeden Menüeintrag, die Kartenthemen und die Dateiablage.
Für GIS-Fachleser: worauf QTrailCheck aufsetzt und wie die Auswertung belegt wird.
weg.json im Klartext: Wegename, Jahr, Koordinatensystem, Regelwerksstand, Tester, Importzuordnung – keine fest verdrahteten Wegenamen im Code.overlay_nearest, line_locate_point) – keine Handeingabe im Gelände.weg.json; Daten im GeoPackage.auffrischen für den Normalfall (rührt die Darstellung nicht an), Neuaufbau nur als bewusster Reset; Darstellung gezielt zurücksetzbar – getrennt nach Symbolik, Formularen und Layouts.Der aktuelle Stand ist auf lange Qualitätswege ausgelegt. Die Fassung für kurze Qualitätswege – mit eigener Bewertungstabelle, eigenem Erhebungsbogen und eigener Abschnittslogik – ist in Arbeit.
Auch für Premiumwege ist eine Version geplant. Die detaillierten Kriterien und ihre Berechnung lagen bisher nicht vollständig vor – der Prototyp wird deshalb vor dem Einsatz mit dem Deutschen Wanderinstitut abgestimmt und geprüft.
Vom Einrichten der Wegedaten bis zur Begleitung des ganzen Durchlaufs – je nachdem, wie viel Sie im eigenen Haus behalten wollen.
Bestehende Wegedaten kommen in allen Formaten und Qualitäten: GPS-Tracks, Tabellen, Shapefiles aus dem Wegemanagement, manchmal nur eine Karte. Ich richte daraus ein Wegeprojekt ein – Import, Zuordnung, Bereinigung, Abschnittsbildung – und übergebe es einsatzbereit. Was sich nicht automatisch zuordnen lässt, pflege ich von Hand ein.
Auf Wunsch begleite ich den gesamten Durchlauf: Einweisung der Erfasser, Aufteilung der Abschnitte, Zwischenstände prüfen, Auswertung und Abgabedokumente erzeugen. Sie behalten die Geländearbeit, ich sorge dafür, dass daraus eine belastbare Abgabe wird.
Die Einweisung findet am eigenen Projekt statt, nicht an Beispieldaten: Gerät einrichten, Erfassung üben, synchronisieren, auswerten, Dokumente erzeugen. Danach kann Ihr Team den Durchlauf selbst fahren. Mehr zu den Schulungen.
QTrailCheck ist ein QGIS-Projekt mit eigenem Plugin, das die Zertifizierung eines Qualitätsweges durchgängig abbildet: Wegeführung planen und vorab gegen das Regelwerk rechnen, im Gelände mit QField erfassen, die Regelprüfung per Knopfdruck ausführen und daraus Erhebungsbögen, Bewertungstabelle, Prüfprotokoll sowie Kartenblätter erzeugen.
Ja. Sobald eine Wegeführung als Linie vorliegt, lässt sich prüfen, wie sie gegen die Kriterien dasteht – welche Abschnitte tragen, wo Punkte fehlen, welches Kernkriterium kippt. Varianten werden damit vergleichbar, statt erst nach der Geländebegehung aufzufallen.
Ja. Das Projekt geht als QField-Paket auf Tablet oder Smartphone und arbeitet offline. Standorte, Wegeformate und Fotos werden vor Ort erfasst; Abschnittsnummer und Position am Weg trägt das Projekt selbst ein. Zurück am Schreibtisch wird synchronisiert, nicht abgetippt.
Ausgefüllte Erhebungsbögen als PDF-Formular, die Bewertungstabelle als XLSX, das Prüfprotokoll als HTML und CSV sowie Kartenblätter je Abschnitt und eine Routenübersicht im Format A3 – alle aus demselben Datenbestand erzeugt.
Der aktuelle Stand ist auf lange Qualitätswege ausgelegt. Die Fassung für kurze Qualitätswege – mit eigener Bewertungstabelle, eigenem Erhebungsbogen und eigener Abschnittslogik – ist in Arbeit. Sprechen Sie mich an, wenn Ihr Weg dazugehört.
Eine Version für Premiumwege ist geplant. Die detaillierten Kriterien und ihre Berechnung lagen bisher nicht vollständig vor; der Prototyp wird deshalb vor dem Einsatz mit dem Deutschen Wanderinstitut abgestimmt und geprüft.
Für den laufenden Betrieb hilft Grundwissen, nötig ist es nicht: Die Einweisung findet am eigenen Wegeprojekt statt, eine Hilfe und ein interaktives Tutorial für die ersten Schritte sind mitgeliefert. Auf Wunsch richte ich das Projekt ein und begleite den gesamten Durchlauf bis zur Abgabe.
Ja. Ein GeoPackage je Weg, die Konfiguration im Klartext, alles auf Ihren Rechnern – keine proprietäre Datenbank und keine Cloud-Pflicht. Was QTrailCheck rechnet, ist über Audit-Layer und Prüfprotokoll nachvollziehbar.