GIS-gestützte Planung von Freizeitwegenetzen für Kommunen, Landkreise, Naturparke und Planungsbüros: Netzkonzeption, Beschilderungskonzept, Wege- und Schilderkataster sowie Begleitung der Umsetzung – aus einer Hand.
Viele Regionen möchten ihr Freizeitwegenetz konzipieren oder ein bestehendes Netz auf ein Knotenpunktsystem umstellen – stoßen aber auf dieselben Hürden: Die Beschilderung ist über Jahre gewachsen und uneinheitlich, jede Kommune pflegt ihre Wege in eigenen Listen, und es gibt keinen gemeinsamen digitalen Datenstand. Sobald ein Schild fehlt oder ein Weg gesperrt wird, fehlt der Überblick.
Genau hier setzt meine Arbeit an. Ich plane Knotenpunktsysteme nicht als einmalige Schilderaktion, sondern als konsistentes GIS-Datenmodell: Wege, Knoten und Wegweiser werden topologisch sauber modelliert, mit allen Attributen für Betrieb, Wegweisung und Pflege. Was ein Knotenpunktsystem im Kern ausmacht und woher das Prinzip stammt, erkläre ich ausführlich im Grundlagenbeitrag zu Knotenpunktsystemen.
Die Erfahrung stammt aus einem der größten realisierten Vorhaben in Deutschland – dem kombinierten Wander- und Radknotenpunktnetz im Naturpark Rhein-Taunus. Von der Voraussetzungsprüfung über die GIS-Netzplanung bis zur automatisierten Schildererzeugung bekommen Sie alle Stränge aus einer Hand.
Zwischen 2025 und 2026 entsteht im Naturpark Rhein-Taunus ein kombiniertes Wander- und Radknotenpunktnetz – konzipiert und GIS-seitig umgesetzt aus meiner Hand.
Kombiniertes Wander- und Radnetz mit ÖPNV-Verzahnung und flächendeckendem Wegepaten-Modell.
Ob kompletter Neuaufbau oder Digitalisierung eines bestehenden Netzes – typische Ausgangslagen, in denen ich Auftraggeber begleite.
Eine Region will Wandern und/oder Radfahren neu erschließen und sucht ein flexibles, nutzerzentriertes System statt vieler fester Rundwege – vom leeren Blatt bis zur Eröffnung.
Über Jahre gewachsene, uneinheitliche Beschilderung mehrerer Kommunen wird zu einem konsistenten Beschilderungskonzept mit einheitlichem Standard zusammengeführt.
Papierlisten und Excel-Tabellen werden in ein GIS-Kataster überführt – abfragbar, im Gelände aktualisierbar und Grundlage für Pflege und Ersatzbeschaffung.
Vor einem Förderantrag oder Grundsatzbeschluss steht die Frage: Ist unsere Region überhaupt knotenpunkttauglich? Eine ehrliche Voraussetzungsprüfung schafft Klarheit.
Standort-Datenblätter, Mengengerüst und technische Vorgaben für die Beschilderung werden so aufbereitet, dass Montage und Materialbeschaffung sauber ausgeschrieben werden können.
Ein Planungs- oder Tourismusbüro braucht GIS-Netzmodellierung, automatisierte Schildererzeugung oder Katasteraufbau als zuverlässige Zulieferung im eigenen Projekt.
Viele Regionen verfügen bereits über eine markierte Wegweisung. Diese Substanz ist bares Geld wert – der Umstieg auf ein Knotenpunktnetz baut darauf auf, statt bei null anzufangen.
So wird aus vorhandener Beschilderung schrittweise ein flexibles Knotenpunktnetz – mit deutlich geringerem Aufwand als ein kompletter Neuaufbau. Bestehende Premium- und Themenwege bleiben dabei als Leuchttürme erhalten und werden ins Netz eingebunden, statt ersetzt zu werden.
Ein sauber strukturiertes Kataster und die automatisierte Ausgabe der Druckdaten entscheiden bei tausenden Wegweisern über Zeitplan, Kosten und Fehlerquote.
Ein Datensatz pro Wegweiser. Jeder Standort wird im GIS mit allem geführt, was ihn ausmacht: Position, Pfeilrichtungen, Entfernungen zu den Nachbarknoten, ÖPNV-Symbole, Piktogramme, Material und Zustand. So entsteht ein abfragbares Schilderkataster, das im Gelände per QField aktuell gehalten wird.
Aus diesem einen Modell entstehen die Druckdaten – automatisch. Ein QGIS-Atlas-basierter Druckdatengenerator erzeugt pro Standort ein druckfertiges, einheitlich gestaltetes Layout mit korrekten Entfernungen, fehlerfrei zugeordnet. Ändert sich ein Knoten, werden die betroffenen Schilder mit einem Durchlauf neu ausgegeben.
Referenz Rhein-Taunus: rund 5.600 Wegweiser aus einem einzigen Datenmodell erzeugt.
Jeder Schritt liefert ein konkretes Ergebnis. Die Bausteine lassen sich einzeln beauftragen oder als Gesamtbegleitung kombinieren.
Auswertung vorhandener Wegekataster, OSM-Daten und kommunaler Bestände; ehrliche Prüfung, ob die Region knotenpunkttauglich ist.
Ergebnis: Machbarkeitseinschätzung & klare EmpfehlungTopologisch sauberer Wege- und Knotenlayer mit allen Attributen; iterative Knotensetzung in Workshops mit Trägern, Kommunen und Wegepaten.
Ergebnis: konsistentes, herstellerunabhängiges Netz-DatenmodellJeder Wegweiser wird im GIS verortet – mit Inhalt, Blickrichtung, Entfernungen und ÖPNV-Bezug.
Ergebnis: vollständiges BeschilderungskonzeptAufbau des abfragbaren Wege- und Schilderkatasters und automatisierte Erzeugung der druckfertigen Wegweiser-Layouts.
Ergebnis: Kataster + druckfertige SchilddatenMengengerüst und Standort-Datenblätter für die Ausschreibung, Begleitung von Montage und Qualitätssicherung.
Ergebnis: montage- und ausschreibungsfertige UnterlagenAufbau eines Wegepaten-Modells, Fortführung per QField – auf Wunsch mit QGIS-Schulung für die Pflege im eigenen Haus.
Ergebnis: dauerhaft im eigenen Haus pflegbares NetzDas hängt von Netzgröße, Zustand der vorhandenen Wegeinfrastruktur und Leistungsumfang ab – von einer reinen Voraussetzungsprüfung über die GIS-Netzplanung bis zur vollständigen Begleitung inklusive Beschilderungskonzept. Die Module lassen sich einzeln oder als Gesamtpaket beauftragen. Am Anfang steht ein kostenloses Erstgespräch, aus dem ein passgenaues Angebot entsteht.
Auftraggeber sind vor allem Kommunen, Landkreise, Naturparke, Tourismus- und Zweckverbände sowie Planungsbüros, die ein Freizeitwegenetz für Wandern oder Radfahren aufbauen oder ein bestehendes Netz digitalisieren möchten. Für touristische Endnutzer, die eine Tour entlang von Knotenpunkten planen, ist dieses Angebot nicht gedacht.
Ein Beschilderungskonzept legt Standorte, Inhalte und Ausführung aller Wegweiser fest: Position jedes Schildstandorts, Pfeilrichtungen, Entfernungen zu den Nachbarknoten, ÖPNV-Symbole, Material und Montageart. Auf dieser Grundlage entstehen ein Schilderkataster und druckfertige Standort-Datenblätter für Ausschreibung und Montage.
Ein Wegekataster erfasst die Wegeabschnitte selbst – mit Attributen wie Wegart, Untergrund, Eignung und Pflegeverantwortung. Ein Schilderkataster erfasst jeden einzelnen Wegweiser mit Standort, Inhalt, Material und Zustand. Beide werden im GIS geführt und bilden zusammen die dauerhafte digitale Grundlage für Betrieb und Pflege des Netzes.
Ein vollwertiges Knotenpunktnetz mittlerer Größe braucht typischerweise rund zwei Jahre von der Konzeption bis zur Eröffnung – inklusive Bestandsaufnahme, iterativer Netzplanung, Beschilderungskonzept, Ausschreibung und Montage. Kleinere Teilnetze lassen sich deutlich schneller umsetzen.
Nein. Die Planung und Katastererstellung übernehme ich. Auf Wunsch schule ich Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zusätzlich in QGIS, damit das Netz nach der Eröffnung im eigenen Haus gepflegt werden kann. Beides ist möglich – reine Beauftragung oder Übergabe mit Wissenstransfer.